Verteiltes Engineering offener Automatisierungssysteme

Entwicklung eines Web-basierten Werkzeugs für das verteilte Lebenszyklus-Engineering von offenen Automatisierungssystemen

Der Integrationsgrad von Informations- und Kommunikationstechniken bestimmt immer stärker die Leistungsfähigkeit von "intelligenten" Produkten und damit auch ihrer Wertschöpfung. Dies - zusammen mit dem Margendruck durch die zunehmende Globalisierung - führt tendenziell zu immer komplexeren, an spezielle Kundenwünsche angepassten Produkten mit kleineren Stückzahlen. Gleichzeitig wird in immer größerem Umfang verlangt, dass Zulieferer die Rolle des Systemlieferanten übernehmen.

Diese Entwicklung ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen problematisch. Diese sind zwar meist sehr flexibel in der Entwicklung und Produktion, mit der Rolle des Systemlieferanten jedoch oft überfordert. Ein Lösungsansatz für dieses Problem besteht in einer vermehrten Kooperation kleiner Firmen über flexible, firmenübergreifende Netzwerke. Im Bereich der System- und Anlagenentwicklung gestaltet sich eine solche Kooperation allerdings recht schwierig, da das simultane Engineering komplexer Systeme sehr eng und effizient koordiniert werden muss.

Das Ziel des Projektes bestand nun darin, Web-basierte Werkzeuge für ein verteiltes Engineering zu entwickeln, die das simultane verteilte Engineering offener Automatisierungssysteme deutlich effizienter machen. Damit sollen kleinen und mittleren Unternehmen - speziell aus dem Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus - Mittel in die Hand gegeben werden, um in firmenübergreifenden Netzwerken flexibel, schnell und kostengünstig kundenspezifische Lösungen entwickeln zu können.

FuE-Förderung

Ab sofort können in Ausnahmefällen auch Unternehmen bis 5 Jahre nach der Gründung einen Zuschuss für Forschung und Entwicklung bei einem innovativen Vorhaben beantragen. Bisher waren Unternehmen nur bis 3 Jahre nach Gründung antragsberechtigt.

Der Zuschuss aus dem Innovationsgutschein B Hightech deckt max. 20.000 Euro bzw. 50 % der Ausgaben eines Unternehmens für FuE-Leistungen externer Dienstleister - zum Beispiel einem Steinbeis Transferzentrum - ab. Ebenso sind Materialkosten förderfähig, die bei betriebsinternen Entwicklungen (z.B. Prototypenbau) anfallen.

Gefördert werden Vorhaben in den Schwerpunktfeldern Nachhaltige Mobilität, Umwelttechnologie, Erneuerbare Energie und Ressourceneffizienz, Gesundheitswirtschaft, Lebenswissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), Green IT und intelligente Produkte.

Weitere Informationen auch unter www.innovationsgutscheine.de

Wir sind umgezogen!

Ab sofort ist das Steinbeis-Transferzentrum unter einer neuen Adresse zu finden:

Brühl 30
88090 Immenstaad
Tel.: (0 75 45) 9 42 87 99

Steinbeis Transferzentrum
Innovative Systeme und Dienstleistungen
Brühl 30
D-88090 Immenstaad
Mail: info@stz-isd.de
Mobil: (0170) 410 80 25
Tel.: (0 75 45) 9 42 87 99
Fax: (03 21) 21 27 01 36